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Wie finde ich den richtigen Job? Was bei Veränderungsprozessen im Gehirn geschieht


Frau mit Laptop, denkt über neuen Job nach
Worauf solltest du bei der Vorbereitung auf den neuen Job achten?

Die Autorin Tanja Herrmann- Hurtzig hat durch ihre 20-jährige Berufserfahrung als Personalleiterin einen geschulten Blick für die Karriere im Bewerbungsprozess. Das Team von Perfect Jobs ist durch die langjährige Expertise der Autorin auf Tanja Herrmann- Hurtzig aufmerksam geworden. Ihre perfekt abgestimmten Themenbereiche und ihre lehrreichen Inhalte haben das Team überzeugt, eine Kooperation mit der Autorin einzugehen. In diesem Artikel lernst du wie dein Gehirn auf Veränderungen reagiert und welchen Einfluss das auf deinen Job hat.


Folgende Themen erwarten Dich:

1. Was Du wissen musst, wenn Du Dich beruflich neu orientieren willst 2. Praktisches Beispiel 3. In drei Schritten findest Du heraus, was Du wirklich willst Schritt 1: Befreie Dich selbst Schritt 2: Nimm Dir ausreichend Zeit Schritt 3: Lass Dich begleiten Meine Gespräche mit Dr. Franz Hütter, Natur-, Geisteswissenschaftler und Coach, waren ein Feuerwerk der Inspirationen. Ich habe unter anderem gelernt, wie viele automatisch arbeitende Verbindungen im Gehirn uns bei der Organisation unseres Alltags treue und verlässliche Dienste leisten. Genauso können diese tief eingegrabenen "Datenautobahnen" aber unsere Veränderungsbereitschaft blockieren und uns daran hindern, unsere Karriereplanung in die richtige Bahn zu lenken. Ein Jobwechsel stellt eine große Veränderung dar. Wie Du Dir diesen Prozess selbst erleichtern kannst, erfährst Du hier.

Was Du wissen musst, wenn Du Dich beruflich neu orientieren willst

Wenn Menschen das erste Mal an die Kündigung ihres Jobs denken, sind sie oft schon lange Zeit unglücklich und frustriert. Meist ist die persönliche Schmerzgrenze bereits erreicht oder gar überschritten. Die Neuroplastizität unseres Gehirns liefert uns die Antwort darauf, warum wir immer weitermachen, obwohl es eigentlich nicht mehr geht. Vieles, was wir tun, haben wir automatisiert. Wissenschaftlich ausgedrückt bedeutet das, dass wir sogenannte neuronale Verbindungen im Gehirn entwickelt haben, die es uns ermöglichen, nicht über alles, was wir tun, ständig nachdenken zu müssen. Diese, grundsätzlich sinnvollen, Verknüpfungen bestimmen also die meiste Zeit, wie wir uns verhalten. Aber das tun sie auch dann, wenn es schon weh tut. Wir sind durch diese fest verankerten Verhaltensmuster sogar in der Lage, körperliche Signale komplett auszublenden.

Praktisches Beispiel

An einem praktischen Beispiel lässt sich das veranschaulichen: Herr Müller muss einen Vortrag halten und hatte aufgrund der umfangreichen Vorbereitung keine Zeit zu essen und zu trinken. Für die Dauer seines Vortrages kann er diese körperlichen Grundbedürfnisse ganz automatisch betäuben. Er ist es gewohnt, das zu tun. Dieses Verhalten ist auch Teil unserer heutigen Arbeitskultur. Meiner Erfahrung nach leiden viele Coaching-Kandidaten, weil sie gelernt haben, sie wären nur dann gut, wenn sie immer effizient, methodisch und zielgerichtet arbeiten. Effizienz, Methodik und Zielgerichtetheit sind durchaus erstrebenswert, dürfen den Einzelnen aber nicht in einer Weise betäuben, dass dieser den Kontakt zu sich selbst verliert und nicht mehr spüren kann, was ihm guttut. Dieser "falschen" Arbeitsethik entspringt, wenn wir es zulassen können, gleichzeitig der erste Schritt eines erfolgreichen Veränderungsprozesses.

In drei Schritten findest Du heraus, was Du wirklich willst

Schritt 1: Befreie Dich selbst


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Befreie dich selbst

Oder besser: Befreie Dein Selbst! Wenn wir uns selbst nicht mehr wahrnehmen können, kann es passieren, dass wir zwar wissen, dass wir unsere Tätigkeit beenden müssen, aber keinerlei Idee entwickeln, wie es danach weitergehen könnte. Wie Du Dir vorstellen kannst, scheitert ein Jobwechsel genau an diesem Punkt sehr häufig und potenzielle Bewerber entscheiden sich, in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld zu bleiben, obwohl sie dort alles andere als glücklich und zufrieden sind. Wenn es Dir auch so geht, kannst Du es mit folgenden Tipps schaffen, den Blick nach innen zu richten und den Kontakt zu Dir selbst wiederherzustellen. Praktische Übungen dazu findest Du im nächsten Abschnitt.

  • Gehe das Wagnis ein und befreie Dich von Methoden und Zielen. Du weißt nicht, wie? Langeweile macht bekanntlich kreativ. Gestatte Dir, für einen bestimmten Zeitraum gar nichts zu tun und schau, was passiert.

  • Wähle diesen Zeitraum sorgfältig aus. Wenn Du ohnehin schon im "Notfallmodus" bist, ist es sinnlos. Warte ab, bis Du Dich einigermaßen gut fühlst.

  • Hab keine Angst vor der Stille. Nur wenn es ruhig ist, kannst Du anfangen, Dir selbst wieder zuzuhören.

  • Rechne aber damit, dass die gewonnenen Erkenntnisse zunächst weh tun können.

Natürlich müssen wir uns für diesen Prozess, der vielleicht auch noch mehrmals in unserem Leben wiederkehren wird, aus unserer Komfortzone heraus bewegen. Es ist ganz normal, dass wir uns dort gerne aufhalten, denn rein wissenschaftlich gesehen verbraucht das schlicht und einfach weniger Energie. Der positive gesundheitliche Effekt, den wir erzielen, wenn wir der Komfortzonen-Passivität den Rücken kehren, ist nicht von der Hand zu weisen. Auf das Stresshormon Noradrenalin wird das als Glückshormon bekannte Dopamin ausgeschüttet. Aktivität zieht automatisch Erfolgserlebnisse nach sich, weil wir von der Fremdbestimmtheit in die Selbstbestimmtheit wechseln.

Mit diesen Tipps zur Selbstreflexion schaffst Du es aus Deiner Komfortzone:


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Raus aus deiner Komfortzone

  • Beschäftige Dich zunächst mit Deinem Selbstbild. Wie siehst du dich? Was glaubst du von Dir? Was kannst Du gut? Wo kannst Du noch dazulernen?

  • Dann nimmst Du Dir das Fremdbild, das Bild, das andere von Dir haben, vor. Frage nach, wie andere Dich sehen, wie sie Dich wahrnehmen und wo Deine Stärken und Schwächen ihrer Meinung nach liegen.

  • Wenn Du an Klarheit gewonnen hast, wirst Du eine größere innere Souveränität und Selbstwirksamkeit spüren. Du kannst Deine persönliche Aufwärtsspirale selbst in Gang setzen und sie vielleicht noch zusätzlich mit körperlicher Aktivität unterstützen.

  • Schreibe auch regelmäßig, am besten handschriftlich, Dinge auf, für die Du dankbar bist, auf die Du stolz bist. Auch die, zu denen Du nicht aktiv beigetragen hast. Das alles "pflegt" Dein Inneres und hilft Dir, Deine Einstellung zu verbessern. Wir können so unsere negativen Zukunftserwartungen in positive umprogrammieren. Wir schaffen neue neuronale Verbindungen.

  • Und nun mute Dir ruhig etwas zu. Aber bleib dabei in einer aktiven Position. Dein Körper reagiert positiv auf selbstgewählte Herausforderungen. Damit ist nicht gemeint, dass Du Dich in Gefahr begeben sollst, sondern Deine alten Verhaltensmuster durchbrechen musst. Wenn Du beispielsweise Angst hast, vor Menschen zu sprechen, übe es immer wieder. Dein Gehirn lernt am schnellsten durch Erfahrungen. Vermeidung bewirkt das Gegenteil. Achte darauf, mit Dir beim Üben genauso sorgfältig und liebevoll umzugehen, wie Du es mit Deinen Mitmenschen tun würdest.

Schritt 2: Nimm Dir ausreichend Zeit

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Nimm dir Zeit für dich

Es heißt nicht umsonst, dass Zeit ein wertvolles Gut ist und doch nehmen wir uns tendenziell immer zu wenig. Zeitmangel, negative Zukunftserwartungen und eine passive Haltung sind ein gefährliches Dreiergespann. Wir leben dann permanent im "Notfallmodus" und haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Wir treffen Entscheidungen, die uns zwar kurzfristig helfen, aber langfristig schaden. Wenn wir aus dieser Hilflosigkeit heraus agieren, entscheiden wir uns mit ziemlicher Sicherheit für den falschen Job.

  • Daher nimm Dir ausreichend und vor allem regelmäßig Zeit für die Klärungsarbeit aus Schritt 1. Mit einem Mal ist es nicht getan.

  • Wenn Du Vertrauen in diesen Entwicklungsprozess hast, wirst Du lernen, Deine Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche differenzierter zu betrachten. Du wirst unterscheiden können, was "erlernt" ist und was tatsächlich Deinem Selbst entspringt.

  • Mit der Zeit wirst Du zudem spüren können, an welchen Stellen Du andere zu beeindrucken versuchst und ob das überhaupt nötig ist.

Schritt 3: Lass Dich begleiten

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Wir begleiten dich!

Das Leben hält manchmal Situationen für uns bereit, in denen wir alleine nicht mehr weiterkommen. Nicht immer können wir uns in eine Beobachterposition begeben und unsere Verhaltensmuster sehen oder analysieren. Dann beherrschen uns die neuronalen Verbindungen so sehr, dass wir sie nicht mehr alleine umprogrammieren können. Sind wir noch in der Lage, die alten Muster aufzubrechen, kann es sich zunächst anfühlen, als würden wir mit 200 km/h über die Autobahn preschen. Natürlich macht das erst einmal Angst. In diesen Situationen ist es völlig legitim, Dir Hilfe von außen zu holen, Dir einen Wegbegleiter zu suchen. Auf Perfect Jobs steht Dir eine Fülle von Stellenangeboten zur Verfügung und die Registrierung ist denkbar einfach. Zusammen finden wir Deinen Traumjob. Informiere Dich gerne auf meiner Homepage über meine Angebote oder nimm direkt Kontakt auf. Deine Tanja Herrmann-Hurtzig

 

Über die Autorin:

Autorin Tanja Hermann- Hurtzig
Autorin Tanja Herrmann- Hurtzig © Copyright by Tanja Herrmann- Hurtzig

Tanja Herrmann- Hurtzig (Business Coach & Trainerin) entwickelt in Zusammenarbeit mit Fach- und Führungskräften ihren eigenen Bewerbungsansatz.

Durch ihre 20-jährige Berufserfahrung als Personalleiterin hat sie einen geschulten Blick für Ihre Karriere im Bewerbungsprozess. Gemeinsam mit Ihnen erarbeitet sie ein Stellenprofil, das wirklich zu Ihnen passt aus, um den Weg zu Ihrer Wunschjob zu finden. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin zu den Themen Karriere, Bewerbung und die ersten 100 Tage im Job.

Sie bringt ihr Fachwissen aus der Medien- (TV), Luxusgüter- (Kosmetik), Mode- und Finanzbranche ein. Das Coaching-Spektrum wird durch die Fülle an Aus- und Weiterbildungen erweitert.


Kontaktdaten: Mail: karriere@herrmann-hurtzig.de

Telefon: + (49) 177 2796446 Video- und Literaturempfehlungen:


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